Letzte Aktualisierung: 24.06.2007

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Pflegetips Parasiten

Bei der Pflege von Mimosen sollte man die folgenden Punkte beachten:

Wasser Die Mimose sollte immer leicht feucht gehalten werden, man sollte sie aber auf keinen Fall zu viel gießen. Die Mimose nimmt sonst ununterbrochen das Wasser auf bis sie umfällt.
Licht Am besten ist ein heller Standort. Direkte starke Sonneneinstrahlung sollte aber vermieden werden, vor allem bei jungen Pflanzen.
Temperatur nicht sehr anspruchsvoll, am besten Zimmertemperatur, sehr empfindlich gegenüber Frost!
Düngung Regelmäßige Düngung (wöchentlich) wird von der Pflanze gern gesehen, ist aber nicht unbedingt nötig. Wenn man düngt, sollte man Grünpflanzendünger verwenden, am besten die Hälfte der empfohlenen Menge. Jungpflanzen sollte man allerdings nicht düngen!
Sonstiges Der Standort sollte warm, hell und vor allem ruhig sein. Schlecht ist Zugluft oder häufige Erschütterungen, da dies das Zusammenklappen der Pflanze bewirkt. Jedes Zusammenklappen ist ein enormer Kraftakt für die Pflanze wodurch sie auf die Dauer geschwächt wird.
Nach dem Kauf einer Mimose beim Händler sollte man sie möglichst schnell umtopfen. Gewöhnlich ist der Topf in dem man sie bekommt viel zu klein für die relativ schnell wachsende Mimose. Man sollte auch regelmäßig die Unterseite des Topfes daraufhin kontrollieren, ob Wurzeln herauskommen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass wieder ein Umtopfen nötig ist.

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Mimosen können von verschiedenen Parasiten befallen werden:

Spinnmilben Einen Befall mit Spinnmilben kann man erkennen indem man die Pflanze sanft mit Wasser besprüht, wodurch dann die von den Milben erzeugten feinen Fäden sichtbar werden. Dabei sollte man die Pflanze aber nicht direkt besprühen, sondern einen Sprühnebel erzeugen der sich dann von oben auf die Pflanze legt oder die Pflanze in den Sprühnebel hineinbewegen. Beim direkten Ansprühen besteht die Gefahr die Milben wegzusprühen, wodurch man bei der Kontrolle keinen Befall entdeckt.
Um Spinnmilben zu bekämpfen hat man verschiedene Möglichkeiten. Eine ist das Einsammeln der Milben von Hand. Um eine größere Menge der Milben schnell loszuwerden, kann man die Blätter mit einem Wasserstrahl abspülen. Hat man möglichst viele der Milben entfernt, sollte man die Pflanze mit Sprühmitteln gegen Milben aus dem Gartenhandel behandeln. Diese Behandlung sollte über längere Zeit erfolgen, da es besonders schwer ist die Eier loszuwerden. Auch eine Bekämpfung mit sogenannten Raubmilben soll funktionieren. Dies dauert jedoch einige Zeit und ist nicht immer wirksam. Außerdem ist die Methode eher teuer. Hat man einen Befall mit Spinnmilben den man nicht unter Kontrolle bekommt, sollte man auch die Umgebung der Pflanze kontrollieren. Die Milben befinden sich oft nicht nur auf der Pflanze, sondern auch am Fenster oder Fensterbrett, wo sie Netze spinnen. Von dort wandern sie dann immer wieder auf die Pflanze, so dass die bloße die Kontrolle der Pflanze sinnlos ist.
Das Risiko für einen Befall mit Spinnmilben ist im Winter am größten, da die Milben warme und trockene Luft bevorzugen. Man sollte die Mimose in dieser Zeit häufiger auf möglichen Befall untersuchen.
Kochenillen Sie leben in watteartigem Material. Entfernen kann man sie mittels in Alkohol getränkter Wattestäbchen. Sollte der Befall zu stark sein um sie auf diese Weise zu entfernen kann man die Pflanze oft nur noch entsorgen.

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